Meerschweinchenleukose – Leukämie beim Meerschweinchen

Meerschweinchen, die an Leukämie bzw. Meerschweinchenleukose erkranken, können häufig noch mehrere Jahre leben – ohne, dass man ihnen überhaupt Beschwerden ansieht.

Was ist die Meerschweinchenleukose?

Die Meerschweinchenleukose ist eine virusbedingte Infektionskrankheit der Meerschweinchen, die mit einer stark vermehrten Bildung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) einhergeht.

Leukämie wird durch Viren verursacht. Hierbei handelt es sich um Retroviren, welche die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) im Blut des Meerschweinchens angreifen.

Die Inkubationszeit der Erkrankung ist unbekannt, kann aber mehrere Jahre betragen. In dieser Zeit sind dem Meerli auch keine Symptome anzusehen.

Symptome für die Leukämie beim Meerschweinchen

Die Meerschweinchenleukose zeigt sich in Fressunlust, Vergrößerung der Lymphknoten und der Leber sowie in Abgeschlagenheit. Gelegentlich treten auch Atembeschwerden infolge eines Thoraxergusses auf. Im Blutbild zeigt sich eine Abnahme der Zahl der roten (Anämie) und eine starke Zunahme der weißen Blutkörperchen (Leukozytose).

Stellt man bei seinem Meerli geschwollene Lymphknoten fest, sollte man aber nicht gleich in Panik verfallen. Geschwollene Lymphknoten können auch andere Ursachen haben. Bei einer solchen Beobachtung, vor allem, wenn eben auch andere Symptome auftreten, sollte man unbedingt zum Tierarzt gehen.

Eine spezifische Behandlung ist nicht möglich. Leukose ist unheilbar. Eventuell kann durch Gabe von Prednisolon oder L-Asparaginase der Krankheitsverlauf aufgehalten werden.

Eine weitere Bezeichnung für Meerschweinchenleukose bzw. Leukämie beim Meerschweinchen ist Blutkrebs.

Es gibt auch die Katzenleukose bzw. Katzenleukämie.

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