Meerschweinchen on Tour: Der richtige Transport

Ob Tierarzt, Mittagessen bei der Oma oder Urlaubsreisen: Manchmal lässt sich nicht verhindern, dass ein Meerschweinchen von A nach B transportiert werden muss. Auf keinen Fall sollte das Meerschweinchen dann einfach in den Schoss gesetzt werden. Selbst wenn es sich um ein ruhiges und „liebes“ Tier handelt, genügt einmal scharf abbremsen im Auto, damit das Tier aus dem Schoss katapultiert wird. Stürzt es zu Boden oder wird es gegen das Armaturenbrett geschleudert, drohen Verletzungen. Viel besser ist es daher, das Meerschweinchen in einer sicheren und gut ausgestatteten Transportbox zu transportieren.

Meerschweinchen Transport
Ab und an muss auch ein Meerschweinchen mal in die Transportbox.

Eine Transportbox für das Meerschweinchen einrichten

In der Zoohandlung gibt es Transportboxen, die genau auf die Größe eines Meerschweinchens angepasst sind und somit ideale Voraussetzungen bietet. Meist handelt es sich um eine Plastiktasche mit einem luftdurchlässigen Deckel. Die Plastikbox kann mit einem kuscheligen Handtuch oder auch mit Zeitungs- und Küchenpapier ausgelegt werden. Zwei Griffe bieten Tragekomfort für den Besitzer. Da diese Transportboxen kaum mehr als zwanzig Euro kosten, sind sie in jedem Fall eine lohnenswerte Investition für alle Meerschweinchenbesitzer.

Im Notfall – steht ein dringender Besuch beim Tierarzt an und es ist keine Transportbox vorhanden – genügt aber auch ein größerer Karton, in den genügend Luftlöcher gebohrt werden. Allerdings eignet sich ein solcher Karton wirklich nur für den Tierarztbesuch oder eine kurze (!) Autofahrt zur Oma im Nachbardorf. Auf längere Zeit wird sich das Meerschweinchen in seinem eher dunklen Behälter nicht wohlfühlen – und einfach durch den Karton ins Freie nagen.

Der optimale Transport des Meerschweinchens

In jedem Fall sollte dem Meerschweinchen etwas Futter und Wasser zur Verfügung stehen. Bei einer kurzen Fahrt eignen sich Gurkenstücke als Durstlöscher ideal – so wird auch verhindert, dass Wasser aus einem Napf herausschwappt und den Boden durchweicht. Bei einer längeren Fahrt sollte darauf geachtet werden, dass die Transportbox ein Gitter besitzt, an dem eine Tränke befestigt werden kann. Die Tränke muss jedoch so sicher angebracht sein, dass sie nicht während der Fahrt umkippt oder gar ausläuft. Zum Knabbern genügt dem Meerschweinchen ein wenig Heu und ein Stück Möhre – dies lenkt auch nervöse Meerschweinchen von der Fahrt ab.

Vorsicht an heißen Tagen

Idealerweise sollten Meerschweinchen nicht an heißen Tagen im Auto transportiert werden. Lässt sich dies nicht vermeiden, sollte die Klimaanlage des Autos eingeschaltet werden und wenn es keine gibt, für etwas frische Luft gesorgt werden. Zugleich muss Zugluft jedoch vermieden werden! Weiterhin sollte die Transportbox nicht in der Sonne stehen. Im Idealfall kann sich ein Beifahrer mit dem Meerschweinchen beschäftigen und die Transportbox festhalten. Ist kein Beifahrer dabei, wird die Box am besten in den Fußbereich des Beifahrersitzes gestellt, wo sie nicht rutschen und vor allem nicht runterfallen kann. Außerdem hat der Fahrer sie hier im Auge. Meerschweinchen im Sommer.

Länge Autofahrten, zum Beispiel in den Sommerurlaub ans Mittelmeer sollte einem Meerschweinchen hingegen nicht zugemutet werden – sie sind Stress pur für das Tier. In diesem Fall ist es besser, eine nette Nachbarin oder einen Verwandten um die Urlaubsbetreuung zu bitten.

Transportkisten für Meerschweinchen

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2 Gedanken zu „Meerschweinchen on Tour: Der richtige Transport

    1. Manchmal geht es halt nicht anders und das Meerschweinchen muss eben doch mit auf große Fahrt. Bei sechs bis acht Jahren Lebenszeit kann ja im eigenen Leben auch so einiges passieren, was so einen Transport nötig macht. Zum Beispiel ein unplanmäßiger Umzug. Eine Krankheit in der Familie. Besser ist es natürlich auf lange Autofahrten zu verzichten. Grüße.

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